Schorlemer-HZP 2018

 

 

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Die Deutsch-Langhaar Gruppe Weser-Ems hatte alle Hundeführer eingeladen, mit ihren Junghunden vom 04.-06. Oktober 2018 an der Ausleseprüfung des DL Verbandes teilzunehmen.  Vorrausetzung um an dieser Prüfung teilnehmen zu können, ist ein zuchttauglicher Hund. Als Prüfungsort wurden die Reviere um das Ammerland gewählt. Eine hervorragende Entscheidung, wie sich am Prüfungstag herausstellen sollte.

Selten hat man nach einer Prüfung so viele lobende Äußerungen gehört. Die Gruppe Weser-Ems, mit ihrem ersten Vorsitzenden Josef Meier, hatte es sich zur Aufgabe gemacht, die Prüfung an einem Tag durchzuführen. Höchstes Lob verdient die Auswahl der Prüfungsreviere. Trotz der unerwartet hohen Anzahl an teilnehmenden Hunden, und der dafür benötigten Reviere und Gewässer, kann hier das Prädikat vorzüglich vergeben werden, was Wildbesatz, Qualität der Revierführer und Gastfreundlichkeit betrifft. 

Ein großer Dank gebührt Thomas Watermann, der für den Raum Ammerland zuständig war, sowie Aike Brahms, der sich in Friesland um Reviere und Gewässer bekümmert hatte.

So konnten 8 gleichwertige Gewässer zur Verfügung gestellt werden, an denen die Hunde ihr ganzes Können unter Beweis stellen konnten.

Insgesamt waren 48 Hunde zur Prüfung gemeldet, 45 Hunde erschienen auf der Prüfung. Davon haben 37 Hunde die Prüfung bestanden, und konnten das Leistungszeichen „SP“ erreichen. Zwei ausländische Hunde bestanden die HZP, ohne LZ SP und ein Hund wurde nur auf der Zuchtschau vorgestellt. Ein weiterer Hund wurde zurückgezogen, und einem Hund konnte aufgrund von Überpassion das LZ SP nicht erteilt werden. Die Hunde, die die Prüfung nicht bestehen konnten, scheiterten allesamt bei der Wasserarbeit, „Verlorensuche der Ente im deckungsreichen Gewässer“, bzw. beim „Bringen der Ente“.

Zuchtschau

Die Prüfung begann am Donnerstag um 10.00 Uhr mit der Zuchtschau. Dort präsentierten sich Hunde aus Deutschland, der Schweiz und aus Dänemark den Formwertrichtern. In drei Ringen wurden die Hunde von den Formwertrichtern Leonhardt Schmieg, Thomas Breuer, Christian Schmidt, Helga Winkelströter, Friedhelm Röttgen und Enno Ockenga beurteilt. Auf der Schorlemer werden bei der Bewertung von Typ-Form und Haar hohe Maßstäbe angelegt. Viele der angetretenen Hunde konnte diese erfüllen. Insgesamt wurden sehr schöne Hunde den Richtern und Zuschauern präsentiert.

Schönster Rüde der Altersklasse Rüden wurde Bullenbarger´s Asko (v-v-v)  mit seinem Führer Walter Söhl, schönste Hündin Pia von den Horstbüschen (v-sg-sg) mit ihrem Führer Thomas Watermann.

Um 18.00 Uhr begann die offene Richterbesprechung, um ein gleichmäßiges Richten in allen Gruppen anzustreben. Diese wurde von dem Obmann fürs Prüfungswesen des JGHV, Josef Westermann, in gewohnter Ruhe und Gelassenheit durchgeführt. Nachdem die Suchenleitung, Josef Meier, die einzelnen Gruppen vorgestellt hatte, hatten dann Richter, Revierführer und Hundeführer die Gelegenheit zum Kennenlernen.

Sehr gute Wasserreviere

Freitagmorgen gegen 7.00 Uhr ging es dann in die Reviere oder ans Gewässer. Die Feldarbeit war ein besonderes Erlebnis für Hundeführer und Richter aufgrund des sehr guten Wildvorkommens. Die Fülle des vorgefundenen Niederwildes erlaubte unseren Vorstehhunden, ihre brillanten Leistungen, was Vorstehen und Nase betrifft, zu zeigen.           Die Gewässer genügten allesamt den Anforderungen einer Ausleseprüfung. Hier konnten die Hunde ihr ganzes Können zeigen. Wie so oft, trennte sich dort die Spreu vom Weizen. Drei Hunde erreichten die Höchstpunktzahl 12 Punkte. Für die beste Wasserarbeit wurde der Rüde Ihno von Horum mit seinem Führer Aike Brahms ausgezeichnet. In der Feldarbeit wurde die hohe Note 11 für Nasengebrauch und Vorstehen an zahlreiche Hunde vergeben. Dieses zeigt, dass die Hunde gut auf wildreiche Feldreviere vorbereitet waren. Für die beste Feldarbeit wurde Reinhard Blanke mit seiner Dara vom Wolfethal ausgezeichnet.

Suchensieger wurde Joachim Behm mit seiner Hündin Anka vom Lalchower Wald. Das Gespann erreichte 194 Punkte.

Festabend

Der glänzende Abschluss eines rundum gelungenen Prüfungstages war der Festabend, der um 19.00 Uhr begann. Die Suchenleitung konnte sich über einen vollen Saal freuen. Nach kurzer Begrüßungsrede der Suchenleitung, in der die Ehrengäste, eine Abordnung aus den Niederlanden, sowie die weit angereisten Hundeführer aus Dänemark und der Schweiz begrüßt wurden,  ergriff die Schirmherrin, Kreisjägermeisterin Talke Ruthenberg, das Wort und berichtet aus dem Ammerland. Friedhelm Röttgen, stellv. Vorsitzender des JGHV überbrachte gute Wünsche vom Präsidenten, Karl Walch, der leider nicht an der SP teilnehmen konnte. Friedhelm Röttgen bedankte sich bei der DL Gruppe Weser-Ems mit einem Ehrenpreis für die hervorragende Ausrichtung der SP. Im Anschluss ergriff der Verbandsvorsitzende Leonhard Schmieg das Wort und richtete sein Augenmerk auf den Deutsch-Langhaar und seine Vorzüge. Anschließend wurde das Buffet eröffnet.

Nachdem sich alle Anwesenden gestärkt hatten, wurde eine große Tombola durchgeführt, bei der es zahlreiche schöne Geschenke zu gewinnen gab.

Zu einer besonderen Ehrung kam es für die beiden Züchter der DL Gruppe Weser-Ems, Fritz Vaske und Erich Gramberg. Beide erhielten die „Goldene Ehrennadel“ des DL Verbandes für herausragende züchterische Leistungen.

Der Vorsitzende bedankte sich um Anschluss noch einmal bei den Mitorganisatoren, Thomas Watermann und Aike Brahms, sowie der Schriftführerin der DL Gruppe WE, Rita Meier, für ihre großartige Arbeit in der Vorbereitung der SP.

Preisverleihung

Nachdem am Samstagmorgen um 09.00 Uhr die abschließende Richtersitzung mit Zensureneingabe stattgefunden hatte, trafen sich alle Hundeführer, Richter und Zuschauer auf dem Zuchtschaugelände ein, um die Prüfungszeugnisse in Empfang zu nehmen. Leider konnten drei Hunde die Prüfung nicht bestehen, zwei Hunde wurden nur HZP geführt, und einem Hund konnte wegen Überpassion das LZ „SP“ nicht erteilt werden.

Alle Hundeführer erhielten viel Applaus. Es war eine gelungene, harmonische Preisverleihung, die mit viel Witz und Humor vom Suchenleiter durchgeführt wurde.

Zu erwähnen wäre noch, dass wir an allen Tagen der Schorlemer HZP ein absolut perfektes Wetter hatten. Blauer Himmel, Sonnenschein, aber nicht zu heiß für eine Prüfung.

Allen Führern und ihren Hunden kann man herzlich gratulieren. Hier starten zu dürfen, zeichnet sie schon aus. Wenn sie die Prüfung bestehen, sind sie das Beste, was der Deutsch-Langhaar zu bieten hat. Gemessen an der Prüfung können wir getrost in die Zukunft schauen und müssen um die Entwicklung des Deutsch-Langhaars nicht bange sein.

Zur Erinnerung erhielten Hundeführer und Richter ein Holzbrett mit DL Emblem.

Um eine Prüfung zu einem unvergessenen DL Fest werden zu lassen, bedarf es mehrerer Dinge. Eine akribische Vorbereitung aller Prüfungstage, ein Team, welches unterstützend zur Seite steht, sowie Hundeführer und Verbandsrichter, die bereit sind, die Strapazen einer solchen Prüfung auf sich zu nehmen.

Allen möchte ich meinen herzlichen Dank aussprechen.

Josef Meier

1.Vorsitzender DL Gruppe Weser Ems

 

 

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